Über mich

Hallo, ich bin Anke! Deine neue Schreibmentorin, selbst Autorin und zertifizierte Bildungsreferentin.

Autor*innen wird das Talent in die Wiege gelegt, richtig?

Bei ihrer Geburt erhalten sie eine magische Feder. Damit schreiben sie nicht, oh nein! Sie nutzen sie als Antenne, mit der sie die Worte ihrer Muse empfangen und abtippen. Druckreif.

Möööhhhhp. Menschen, die beruflich schreiben, können sich 42 Federn um die Stirn binden. Es wird nichts passieren.

Es sei denn, sie widmen sich immer wieder diesen drei Beschäftigungen:

  • Regelmäßig und nicht nur im Luftschloss schreiben.
  • Das Handwerk lernen.
  • Mut hamstern.

Die Wahrheit ist so simpel. Und trotzdem habe ich Jahre gebraucht, um zu begreifen:

  • Ohne Tippen kein Text.
  • Ohne Strategie nur Prokrastination.
  • Ohne Mut keine Leser*innen.

(Bevor ich weiter erzähle: Schick mir doch eine Kontaktanfrage auf Linkedin → mit dem Stichwort „Schreibstimme“, damit ich Dich als Leser*in erkenne.)

Schreiben auf die verkrampfte Art

Als Jugendliche wäre ich nie auf die Idee gekommen, freiwillig jemandem meine Texte zu zeigen. Ich schrieb nur für mich – hauptsächlich, um meine chaotischen Gedankengänge zu ordnen.

Meine Deutscharbeiten waren voller nachträglicher Einschübe. Meist schrieb ich auch die Fläche voll, die für Korrekturen vorgesehen war. Fazit des Deutschlehrers: „Nicht strukturiert genug.“

Weil ich aber Bücher liebe, studierte ich Literaturwissenschaften.

Ich lernte viel über Sprache und gute Texte. Aber nichts darüber, wie ich selbst welche schreiben könnte.

Meine Arbeiten wurden dank Copy-Paste-Funktion besser – ich musste ja keine verbotenen Flächen mehr vollkritzeln. Aber ich hatte ein neues Problem: Nur, wenn ein Satz perfekt war, schrieb ich weiter.

Schließlich, so dachte ich, schreiben Literaturwissenschaftler*innen fürs Prädikat „Intellektuell Hochgradig Wertvoll“.

Ich wollte nie mehr schreiben

Vor der Abschlussarbeit hätte ich alles dafür gegeben, nie mehr schreiben zu müssen

Nun aber sollte es gleich ein Buch sein! Gnadenlos zerriss mein Professor meinen ersten Entwurf (nicht buchstäblich). Die Tränen liefen mir einfach aus den Augen heraus.

Es musste doch ein Geheimnis geben! Wie konnte es sein, dass andere Menschen Bücher schrieben und keine Nervenzusammenbrüche erlitten?

Ich las alles, was ich übers Schreiben in die Finger bekam.

Wunderbarerweise poppten über meinem Kopf im Takt von We will rock you neue Erkenntnisse auf:

  • Man kann mit System schreiben? Strategien haben?
  • Man kann ein Buch schreiben und trotzdem ein normales Leben führen? Dinge schaffen wie staubsaugen, Freundinnen treffen und sogar schlafen?
  • Man darf schreiben, was und wie man denkt? Und das wird dann, sogar gerne und bevorzugt, gelesen?

Diese Erkenntnisse waren zu gewaltig für eine hervorragend benotete Abschlussarbeit.

Ich ging auf Weltreise und schrieb einen Reiseblog. Ich kam zurück und wurde Autorin (mein aktuelles Buch: Pocket Spanien, erschienen bei der Bundeszentrale für politische Bildung).

Dann machte ich eine Weiterbildung zur Bildungsreferentin.

Warum? Weil ich etwas gelernt habe, das ich unbedingt an Dich weitergeben möchte:

Schreiben ist kein Hexen-, sondern Handwerk

Zu diesem Handwerk gehört, die eigene Schreibstimme wieder zu erobern. Manchmal auch, sie aus den Klammern des Deutschunterrichts zu erlösen.

Denn „korrekte“ Texte gibt’s überall. Eigene Worte machen sie unverwechselbar.

Hiermit bekommst Du also eine erste (für Dich vielleicht unwichtige, vielleicht aber auch wesentliche) Erlaubnis:

Du darfst in Deinen Worten schreiben.

Nur so viel: Es könnte passieren, dass sich Menschen aus Deiner Branche darum reißen, sie zu lesen.

Wie Du Texte voller Persönlichkeit veröffentlichst, zeige ich Dir gerne – mit Strategien, klaren Anleitungen und Motivation.

Dein nächster Schritt: Melde Dich zum Schreib-Starter an

In 5 knappen Lektionen zeige ich Dir, wie Du besser schreibst. Außerdem erhältst Du jeden Dienstag meine persönlichsten Schreibtipps. Alles für 0 Euro, per E-Mail.

Ich freue mich auf Dich!